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26.09.2015 Burgenfahrt ins Elsas, Burg Bewartstein, Felsenruine Fleckenstein und Weißenburg 26. September 2015
Burgenfahrt ins Elsas, Burg Bewartstein, Felsenruine Fleckenstein und Weißenburg

Die diesjährige Burgenfahrt führte uns ins Elsas und wir waren begeistert.
Zu einer stressfreien, aber trotzdem anspruchsvollen Burgenfahrt hatten sich der Vorstand die Burgen Berwartstein im Wasgauer Felsenland und die Felsenburgruine Fleckenstein über der nahen elsässischen Grenze ausgesucht.
Bei schönstem Reisewetter wurde den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Bereits beim Start in Wachenheim begleitete uns die Herbstsonne durch das Rebenmeer am Haardtrand bis zum Staatsbad Bad Bergzabern. Am idyllischen Schwanenweiher, am Beginn des Erlenbachtales gelegen, wurde das traditionelle Förderkreis-Frühstück eingenommen.

Das nächste Ziel war die Burg Berwartstein bei Erlenbach. Die in Privatbesitz befindliche und für touristische Vermarktung ausgebaute, vollständig erhaltene Anlage wurde 1152 erstmals erwähnt und hat, wie alle Burgen des Mittelalters, zahlreiche Um – und Ausbauten erfahren. Bei der Führung erfuhren die Teilnehmer nicht nur Details aus der Geschichte, sondern auch interessante Hinweise zu den Räumen und Ausbauten. Viele Sandsteinstufen führen hinauf zur Folterkammer, der Burgküche, der Waffenkammer, der Burgkapelle und zu den beiden Aussichts-Terrassen, von welchen aus man einen wunderbaren Blick auf die Wälder, Täler und Felsbastionen des Wasgaus hat.
Nur 10 km Luftlinie entfernt, aber über der französischen Grenze liegend, besuchten wir die Felsenruine Fleckenstein im Elsass. Die Burg ist Zeuge einer 900-jährigen europäischen Geschichte, eingelassen in einen beeindruckenden Sandsteinfelsen. Die Ursprünge gehen auf das 12. Jahrhundert zurück, als die Hohenstaufen ihre Macht im Elsass festigen wollte. Trotz des zerstörerischen Kanonenangriffs steht die Burg immer noch und ist heute die meistbesuchte Felsenburg im Elsass. Bei der Begehung waren die Ringmauern, die Eingangsbarbakane ebenso zu erkennen, wie das Lastenbeförderungsrad und der Wachtfelsen. Vom Plateau aus ist ein Rundblick über die bewaldeten Gebirgszüge der Nordvogesen ebenso zu erkennen, wie die Felsen des Wasgau auf deutscher Seite.
Nach so vielen kulturellen Eindrücken wurde es Zeit, das Mittagessen in Form einer Bordverpflegung einzunehmen. Die guten Geister und Helfer aus dem Hause Geibel haben ein schmackhaftes Mittagessen bereitet, bestehend aus Burgunderschinken, heißem Fleischkäse, Kartoffelsalat, Brötchen, Gurken und anderen Beigaben. Auch gegen den Durst hat man Vorsorge getroffen und Wein, Wasser aufgetischt und für die Verdauung noch einige „Williams“ angeboten. Die Sonne verwöhnte die Reisenden mit warmen Strahlen.
Nach reichlich Ruhezeit und einem kurzen Spaziergang fuhren wir mit dem Bus nach Weißenburg zurückgelegt, wo nun die Gelegenheit bestand, die schöne Stadt an der Lauter mit dem französischen Flair zu besichtigen und zu genießen.
Voll neuer Erkenntnisse, zufrieden und müde kamen wir am Abend wieder in Wachenheim an. Ein gelungener, wunderschöner, sonniger angenehmer und erlebnisreicher Tag ging harmonisch zu Ende.

Erschöpft, aber glücklich wie war es bei früheren Burgenfahrten

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