Sanierungen
- Jahre 84′ -> 90′
- 1984 Gründung und Sanierung
- 1984 / 1985: Die Sanierung des Turmes
- 1986 Ausbau der Burgschänke
- 1987 Dritter Bauabschnitt “Halsgrabenmauer, 1. Teil”
- 1988 / 1989 Ringmauersanierung im Südostbereich 1
- 1990 Sanierung der Palasmauer
- Jahre 91′ -> 00′
- 1992 Buckelquader-Sanierung
- 1992 / 1993 Sanierung Schildmauer und Turm
- 1996 Haupttor und Trockenmauerwerk
- 1996 / 1997 Ringmauersanierung 3
- 1998 Eigenleistung des Förderkreises
- 1999 Eigenleistung des Förderkreises
- 2000 Östlichen Ringmauer
- Jahre 01′ -> 10′
- 2002 Sanierung der Schäden am Nordturm
- 2005 Übergabe des sanierten Bergfrieds
- 2006 Unwetter wütete
- 2007 Östliche Vorburgmauern
- 2008 Sicherung und Sanierung der östlichen Vorburgmauer
- 2009 Archäologische Untersuchungen
- Jahre 11′ -> 20′
- 2011 Sanierung der Ostmauer in der Vorburg
- 2011-2013 Erstellung des unterirdischen Funktionsgebäudes
- 2013-2015 Schlüsselübergabe Funktionsgebäude
- 2016 Oberburg Nord
- 2017-18 Instandhaltungsarbeiten
- 2018 Treppenweg
- 2018-19 Grabungsarbeiten an der Ringmauer
- Jahre 21′ -> ff’
Im obigen Menü wählen Sie sich bitte das jeweilige gewünschte Sanierungsjahr heraus
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Unter diesem Motto fanden sich zu jener Zeit engagierte Bürger Wachenheims zusammen, um den Bestand der Wachtenburg zu retten. Diese war stark einsturzgefährdet, deshalb war auch das gesamte Gelände bereits im April 1984 wegen stark zunehmender Erosionsschäden (speziell am Turm) für die Öffentlichkeit gesperrt. Am 28. November begann der Förderkreis seine „Antriebskräfte“ frei zu entfalten.
April 1984: Burggelände gesperrt |
Der Wachenheimer Fremdenverkehrsverein bangte um die traditionelle Eröffnung des Burg- und Weinfestes auf der Wachtenburg. Wegen stark zunehmender Erosionsschäden (speziell am Turm) konnte das Weingut Dr. Bürklin-Wolf (Eigentümer) keine Garantie mehr für die Sicherheit der Besucher übernehmen. Das gesamte Gelände musste für die Öffentlichkeit gesperrt werden. |
Mai 1984: Stadtrat stimmt Übertragung zu |
Die Wachtenburg zu retten war der erklärte Wille aller Stadtratsmitglieder, die in einer öffentlichen Sitzung der unentgeltlichen Übertragung der Eigentumsverhältnisse vom Weingut Dr. Bürklin-Wolf auf die Stadt Wachenheim zustimmten. |
September 1984: Schenkung ist perfekt |
Weingutsbesitzerin Jutta Bürklin und Stadtbürgermeister Arnold Nagel haben die notarielle Schenkungsurkunde unterzeichnet. Damit war die Burg – das Wahrzeichen der Stadt Wachenheim -nach 100 Jahren in städtischen Besitz übertragen. Für alle sichtbar begann noch im gleichen Monat die Einrüstung am Turm der Ruine. Gleichzeitig wurde die Gründung eines Förderkreises von verschiedenen Bürgern als sinnvoll und zweckmäßig erachtet. Die Stadt reagierte umgehend und lud alle Interessenten für Sonntag, 30 September, 11 Uhr, ins alte Wachlokal der Stadt zu einem ersten Gespräch ein. Die Resonanz war überwältigend. |
Oktober 1984: Turm war zu Recht gesperrt |
Die wichtigsten Sanierungsarbeiten am Turm der Wachtenburg stehen wenige Wochen vor dem Abschluss. Es zeigte sich, dass der Turm in höchstem Maße baufällig und zu Recht für die Öffentlichkeit gesperrt worden war. |
November 1984: Wahl des Vorstandes |
62 Gründungsmitglieder waren in der Stadthalle anwesend und wählten einen Vorstand. Neben den beiden Vorsitzenden Michael Luft und Dieter Weilacher wurde Karin Morell als Kassiererin und Gerhard Kampffmeyer als Schriftführer gewählt. Pressewart Wolfgang Meyer. Beisitzer: Albert Schattner, Hans-Jürgen Ritz, Hermann Himmel und Winfried Räch. Rechnungsprüfer: Paul Reinhard, Harald Stetter, Oskar Euler (Vertretung). |
Dezember 1984: Förderkreis nimmt Arbeit auf |
Der “Förderkreis zur Erhaltung der Ruine Wachtenburg e.V.“ hat als 26. Verein der Stadt Wachenheim seine Arbeit aufgenommen. Erklärtes Ziel war, aktiv mitzuarbeiten und der ‚Motor‘ zu sein, der seine ‚Antriebskräfte‘ frei entfalten kann. |